Ringelblumen - Workshop

 

Beim Workshop „Die Ringelblume als Wundsalbe und Bodenheilerin“ erfuhren die Kinder von der Wildkräutertrainerin Sonja Appel allerhand Interessantes über diese Pflanze.

Zum Beispiel, warum sie auch Wucherblume oder Totenblume genannt wird, was der botanische Name über die Ringelblume verrät und wie ihre Samen aussehen.
Die Geschichte des Apfelbäumchens, das wieder gut wachsen konnte, weil der Bauer Ringelblumen rund um den Baum pflanzte, gefiel den Kindern.
Einige zeichneten daraufhin den Baum mit den Ringelblumen als Bodenheilerin.

Früher verwendeten die meisten Bäuerinnen Schweineschmalz zum Herstellen einer Salbe.

Heute nahmen wir Sonnenblumenöl und Bienenwachs.

Die Kinder filterten den Auszug ab, gaben das Bienenwachs dazu und erwärmten alles auf einer Herdplatte. Sie rührten gute Gedanken in ihre Salbe hinein.
Frau Appel füllte die noch flüssige Salbe in kleine Gläschen, die die Kinder beschriftet hatten. Ringelblumensalbe hilft bei Wunden, ist gut für die Haut und schützt sie vor Kälte.

Am Schluss durften die Kinder ihre Zeichnungen und Texte der Klasse vorstellen.

Eine Salbe selbst herzustellen ist sehr klimafreundlich und gesund, denn alle drei Zutaten findet man in der unmittelbaren Umgebung. Ringelblumen vom eigenen Garten, Sonnenblumenöl aus dem Waldviertel und Bienenwachs vom Imker des Dorfes.